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Die letzten Wochen – Nun ist sie 2!

Die Kleine wurde Ende Mai 2 Jahre alt – ist das nicht verrückt, wie schnell das geht?! Kaum einmal umgedreht, schon ist das nächste Lebensjahr vorüber. Manchmal würde ich gerne die Zeit etwas verlangsamen, um mehr Gelegenheit zum Genießen zu haben. 🙂

Natürlich gab es zum Geburtstag auch wieder ein Geburtstagsshirt – beziehungsweise diesmal eine Volant-Tunika. Ich habe das Schnittmuster Schlawiner von Fred von SOHO benutzt, statt Sweatshirtstoff einfach Jersey benutzt, und unten anstatt einem Saum dann einfach einen Volant gerafft angenäht und diesen mit einem Rollsaum von der Overlock versehen. Auf die Art und Weise habe ich nun schon das zweite Shirt genäht (das andere zeige ich euch auch die nächsten Tage), das klappt ganz hervorragend und das Ergebnis gefällt mir wirklich gut. Ganz generell mag ich den Schnitt total gerne!

Als generelle Ideenvorlage ist mir bei Pinterest übrigens eine Idee von Nähte von Käthe über den Weg gelaufen, die ich unbedingt für unsere Kleine kopieren wollte. Sie hat einen anderen Grundschnitt genommen, aber die Farbaufteilung und die Idee habe ich mir bei ihr abgeschaut. Leider werden meine Applikationen immer nicht so herrlich sauber wie die bei Nähte von Käthe, aber ich bin trotzdem zufrieden – die Kleine kann das Shirt so gut tragen ohne sich schämen zu müssen, alles hält, was will man mehr. 😉

Ich hatte mich allerdings entschieden, die Schleife der Minnie Mouse nicht einfach nur zu applizieren, sondern plastisch zu gestalten. Dafür habe ich mir mehrere Youtube-Videos angesehen, wie man eine Schleife näht, und mir dann meine eigene Version zusammengebastelt (und diese noch dreimal weiter verkleinert – ich finde sie auch immer noch zu groß, aber wollte nicht NOCHMAL verkleinern…). Angenäht habe ich die Schleife dann von Hand.

Und das ist dann das fertige Shirt. 🙂

 

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Geburtstagsshirt zum ersten Geburtstag

Es schwebte mir schon länger vor, der Kleinen ein Geburtstagsshirt zu nähen. Ich wollte ein individuelles Shirt für jeden Geburtstag machen und diese Shirts (vielleicht auch mal Kleidchen) wollte ich dann aufheben und nicht mit den restlichen Klamotten irgendwann mal verkaufen, wenn die Kleine rausgewachsen ist und wir mit sämtlichen Kindern durch sein werden. So könnte man später sehen, in welchem Jahr sie wie groß war und auch, was jeweils gerade modern war – sowas ändert sich ja doch alle paar Jahre mal.

Bereits am Mittwoch schnitt ich dann also das Shirt zu – ein ausgestelltes Shirt aus den Kuschelbasics der Zwergenverpackung von Farbenmix, und suchte mir aus, was ich applizieren wollte. Eine „1“ verstand sich natürlich von selbst, außerdem fand ich die Luftballons in der Applikationsanleitung von Farbenmix so süß, also wollte ich so etwas auch nähen, nur mit 3 Ballons. Stickvlies hatte ich keines, aber laut Internet sollte eigentlich auch Vliesofix genügen – und falls nicht, kann Küchenkrepp drunter das fehlende Stickvlies ersetzen. Einen Obertransportfuß hatte ich ja auch, falls alle Stricke reißen würden.

Frohen Mutes machte ich mich also ans Werk, schnitt die Applikationen zu und brachte sie mit Hilfe von Vliesofix auf der Vorderseite des Shirts auf. Das klappte auch alles problemlos. Und es fühlte sich auch alles ziemlich stabil an. Aber dann nahm das Unheil seinen Lauf… Ich begann zu nähen und den Ballon verzog es irgendwie total, weil es den Stoff in die Nähmaschine fraß beim Nähen. Also alles auftrennen und mit Küchenkrepp darunter nochmal versuchen… Diesmal nähte die Maschine geschätzte 5.000 Stiche aufeinander, bis ein riesiger Knubbel entstanden war und nix mehr vorwärts oder rückwärts ging. Also wieder alles auftrennen. Nun war schon der Halt des Vliesofixes an der Stelle beeinträchtigt, was natürlich nicht zur weiteren Stabilität beitrug. Um es kurz zu machen: Es klappte nicht. Ich trennte 5mal wieder auf und nähte somit alles 6mal. Es wurde jedes Mal vollkommen schrecklich, nähte tausend Stiche aufeinander und wenn es mir tatsächlich mit im Schneckentempo nähen mal gelang, ein paar Zentimeter zu nähen, dann wellte es sich total – nur um dann doch wieder tausend Stiche zu einem Knubbel zu verarbeiten. Schließlich war ein Loch im Shirtstoff und es sah einfach scheußlich aus – die kurze entstandene Naht war wellig, 1 Knubbel war eingearbeitet, bei dem mir die Befreiung gelungen war, an einer Stelle war ein Loch im Stoff und ein zweiter riesiger Knubbel schließlich zwang mich zum Abbrechen.

Ich war total sauer und enttäuscht! Das ganze Vorderteil war Schrott – ich nahm es, wie es war, und warf es in den Müll! Aber ich war echt traurig, ich hatte mich so auf das Geburtstagsshirt gefreut. 🙁 Nur hatte ich leider auch keine Zeit mehr, um nochmal von vorne anzufangen, es war schon ziemlich spät am Donnerstagabend und den kompletten Freitag wollten wir unterwegs sein… Also gab ich auf und ärgerte mich und fühlte mich schrecklich…

Freitag fand ich dann abends das Stickvlies im Briefkasten vor, das ich gekauft hatte, als ich rausgesucht hatte, was ich nähen wollte, was aber bis Mittwoch noch nicht da gewesen war. Abends war aber keine Zeit, um es nochmal zu versuchen, zudem war ich zu müde. Aber gestern Vormittag, als die Kleine schlief und wir schon ganz gut in der Zeit lagen mit den Vorbereitungen für den Geburtstagskaffee am Nachmittag, da bitzelte es mich dann in den Fingern, es nochmal zu versuchen!

ApplikationenNahtkreuzung BündchenKurz entschlossen schnitt ich also das Vorderteil neu zu. Für 3 Luftballons war keine Zeit, also reduzierte ich auf einen Luftballon (was mir im Nachhinein eh besser gefällt – es ist schließlich auch der ERSTE Geburtstag!), schnitt die Applikationen wieder zu und bügelte sie mit Vliesofix wieder auf. Und diesmal legte ich Stickvlies unter. Was soll ich sagen?! Es ging SUPER!!! Ich konnte es überhaupt nicht fassen, was das für einen Unterschied macht!!! Aber ich bin doch nicht zu blöd zum Applizieren – mit Stickvlies ist es auf einmal (selbst ohne Obertransportfuß!) gar kein Problem! Ich muss noch ein bisschen üben, dass ich die Ecken ordentlicher arbeite, aber für’s erste bin ich sehr zufrieden. 🙂 Auch die „Nahtkreuzungen“ an den Bündchen sind mir diesmal schon richtig gut gelungen, finde ich. Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit meinem Werk. 🙂

Und so konnte die Kleine dann doch noch ein Geburtstagsshirt haben… Jippieh!

Geburtstagsshirt

Nun ist sie kein Baby mehr – der erste Geburtstag!

Gestern war der erste Geburtstag unserer kleinen Zaubermaus. Ach, wie die Zeit verfliegt! Sie ist doch gestern erst geboren?! Und nun ist sie schon ein Jahr alt!

Wir hatten gestern einen schönen Tag. 🙂 Die Kleine war nicht allerbester Laune, aber zum Glück fing sie sich immer wieder. Wir hatten am Tag zuvor einen Ausflug gemacht und sie hatte von etwa 17 bis 19 Uhr im Auto geschlafen. Dann war sie natürlich zur eigentlichen Schlafenszeit fit wie ein Turnschuh und zauberte noch bis 22:30 Uhr im Wohnzimmer herum. Dadurch war die Nacht dann recht kurz, denn sie schlief natürlich nicht morgens länger. Und die fehlenden Stunden merkte man ihr dann einfach an.

Die Sache mit den Geschenken hat sie noch überhaupt nicht verstanden, logisch eigentlich. Anders als ihr Bruder, der an seinem ersten Geburtstag alle Geschenke mit Papier einfach ankaute, steckte sie aber gar keines in den Mund. Sie betastete sie stattdessen, knisterte am Papier und verlor dann das Interesse. Als ich ihr zeigen wollte, dass da etwas drin ist, und am ersten den Tesa-Film etwas löste, versuchte sie, es schnell wieder zu schließen. Ich hätte mich kringelig lachen können! Beim zweiten Geschenk probierten wir dann mal einreißen aus – vielleicht kapierte sie ja so besser, dass sie es irgendwie auswickeln sollte. Aber da war sie total entgeistert und entsetzt und wurde ganz aufgeregt, und versuchte, alles wieder zu glätten und wieder so hinzubekommen, wie es davor war. Der beste Ehemann von allen und ich mussten total lachen. 🙂

Motorikspielzeug und StapelbecherWir halfen dann natürlich beim Auspacken. Von uns hatte sie einen Kletterbogen bekommen mit einhängbarem Holzbrett als Rutsche. Den haben wir aber schon länger und weil der viel zu schade war, um ihn in den Keller zu stellen, steht der schon länger in ihrem Zimmer. Sie versteht das mit den Geschenken ja sowieso noch nicht… Damit sie auch was zum Auspacken hat, haben wir ihr dann noch zwei Kleinigkeiten besorgt. Einmal ein Schiebe-Motorikspielzeug aus Holz und einmal Stapelbecher von Grimm. Beides kommt super an und wurde direkt bespielt. Sowas freut einen natürlich!

Spielen

Geschenke Oma Geschenke Opa und Freundin Nachmittags kamen dann noch Oma, Uroma und Opa mit Freundin. Es gab natürlich noch mehr Geschenke – Klamotten (von allen dreien), eine Musik machende Blume (von Oma), ein Lauflernwagen als Puppenwagen (von Oma) und Geld (von Uroma – sogar extra 2 Euro für ein Eis). Die Kleine fand das Auspacken weiterhin etwas unheimlich – zum Glück gab es aber einige Geschenke in solchen Geschenktaschen und damit kam sie super zurecht, sie packte aus – und wieder ein, und wieder aus und wieder ein, ….. und so weiter. 😉 Besonders gut kam die Musik machende Blume an sowie das „Eisgeld“ von der Uroma, das zig mal aus dem Geschenk UromaUmschlag aus- und dann wieder eingepackt werden musste, und die Glückwunschkarte von Opa, die ebenfalls zig mal aus der Geschenktasche aus- und wieder eingepackt wurde. Der Lauflernwagen ist noch ein bisschen groß, weckte aber schon Interesse. Nur läuft sie noch viel zu unsicher dafür, bis sie damit auf Tour gehen kann, dauerte es wohl noch ein bisschen. Aber ein- und ausräumen, was ja ihre derzeitige absolute Lieblingsbeschäftigung ist, kann man den natürlich toll! Im Moment liegt eine alte Puppe von mir darin, da der super geeignet ist als Kinderwagen – aber vielleicht tue ich die erstmal doch nochmal raus, so dass sie andere Dinge einladen kann, das würde ihr sicher viel Spaß machen.

ErdbeerkuchenErdbeerenIch hatte extra einen Erdbeerkuchen gemacht und ihr Erdbeeren pur hingestellt, weil sie die total gerne isst. Am Tag davor hatte ich von drei Stück Erdbeerkuchen jeweils nur den Boden bekommen, weil sie (bis auf 3 Erdbeerstücke – von den ganzen drei Kuchenstücken insgesamt!) alle meine Erdbeeren weggefuttert hatte. Und prompt wollte sie gestern keine Erdbeeren essen… Sie war so aufgeregt und abgelenkt von dem Besuch, dass sie dann nur noch ein bisschen Banane essen mochte und den Rest nur noch stillte…

SpaziergangNachmittags waren wir noch spazieren. Erst hatte es heftig gewittert, so dass wir schon dachten, das würde nix mehr werden mit einem Spaziergang. Aber nur eine Stunde später waren alle Wolken weg, strahlen blauer Himmel und total warm, so dass wir doch noch raus konnten. Da war die kleine Maus dann aber schon sehr müde und überfordert und wollte immer wieder getragen werden für ein paar Meter. Wieder daheim wanderte sie dann auch direkt durch ins Bett und schlief auf quasi sofort ein. Ich hoffe, sie hatte einen schönen Tag trotz Müdigkeit! Glaube ich aber schon, denn sie war wirklich die meiste Zeit gut drauf, klettete halt nur sehr an mir (was immer ein untrügliches Zeichen für Müdigkeit und Überforderung ist), aber wenn ich bei ihr saß, dann spielte sie durchaus auch mit den anderen Gästen.