Tag Archives: DIY

Wir werden fünf!

Ich habe in letzter Zeit so viel genäht, aber zum zeigen komme ich irgendwie nie, Asche über mein Haupt… Ich hoffe, ihr verzeiht mir! Ich versuche, jetzt wieder aktiver zu sein…

Aber wenn ich euch das jüngste Nähwerk zeige, werdet ihr vielleicht verstehen, wieso ich etwas weniger dazu kam die letzten Wochen… 😉 Ich habe nämlich ein Kleidchen für die Kleine genäht. Eigentlich ist es ein Schlawiner von Fred von SOHO, also ein Pulli, an den ich unten dann einfach einen breiten gerafften Volant angenäht habe, so dass es nun ein Kleidchen ist – Madame möchte derzeit nämlich am liebsten immer „Deid“ (Kleid) tragen. Damit ich nicht täglich Diskussionen habe, nähe ich dann eben Kleidchen.

Darauf kam ein Plott, den ich von Dawanda habe (irgendwann wird hier mal noch ein eigener Plotter einziehen). Hat auch alles bestens funktioniert (ich hatte ja auch schon höchst widerspenstige Plotts, die sich dann nicht freiwililg von ihrer Trägerfolie lösen mochten) – und ich finde das Motiv so niedlich! Ihr auch? 😉

 

Und somit hat die Kleine nun ein neues Shirt-Kleid – und ist bald nicht mehr die Kleinste in der Familie! 😉

 

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Die letzten Wochen – Vatertagsgeschenk

Ende Mai war ja Vatertag. Ja, ich bin spät dran, aber ich wollte euch trotzdem zeigen, was die Kleine und ich für den Papa gezaubert haben. Sie findet es nämlich dermaßen toll, dass sie es immer noch dauernd zeigt und davon spricht, der Papa hat sich RIIIIIIESIG gefreut und uns hat es einfach auch total Spaß gemacht! 😉

Ich habe bei Pinterest einige Anleitungen gesehen, wie man aus Fuß- oder Handabdrücken irgendwas kreieren kann, und so war schnell klar, dass ich sowas mit der Kleinen machen möchte. Das ist etwas, was sie eben selbst auch schon aktiv mitmachen kann (bzw. ja muss, geht ja um ihren Abdruck, nicht um meinen). Dann sollte es etwas sein, wo ich nicht mehr allzu viel ergänzen muss, damit es wirklich VON IHR kommt in der Hauptsache und nicht am Ende ein „von Mama gemaltes Bild mit einem Abdruck irgendwo in der Mitte“ ist. Und zu guter Letzt sollte es dann noch nicht an Jahreszeiten gebunden sein, damit man es aufhängen und das ganze Jahr über hängen lassen kann. Ich fand alle möglichen Bilder von Schmetterlingen, ähnlich diesem hier, und schnell stand fest, dass wir das so ähnlich ausprobieren wollten.

Ich durchforstete also meine Bastelmaterialien, was wir denn noch so da hatten. Denn natürlich war ich mit meiner Idee mal wieder so spät dran, dass ich keine Zeit mehr hatte, noch einkaufen zu gehen, um eventuell fehlende Materialien zu besorgen. Einen kleinen Keilrahmen hatten wir aber noch, wenn auch nicht reinweiß, und Acrylfarbe auch. Das Fuß einpinseln war dann nicht so einfach wie zuerst gedacht, da die Kleine total kitzelig ist und sich kaputt lachen musste, während ich den Fuß anpinselte… *lach* Wir hatten jedenfalls eine ganze Menge Spaß! Die Kleine passte auch ganz genau auf, dass ich auch wirklich alle Farben verwendete. Ich hatte sie auf ihren Hochstuhl gesetzt und sie hielt das Füßchen hochgereckt und verrenkte sich, um dabei auf ihre Fußsohl gucken zu können. Später dasselbe Prozedere dann mit dem zweiten Fuß, bei dem sich dann genau aufpasste, dass ich ähnliche Farben verwende wie beim ersten und kommandierte von oben: „Hoot, Mama!“ (rot)

Ich hatte erst etwas Sorge, wie wir die Farben wieder von den Füßchen wegbekommen würden, aber mit Feuchttücher vom Wickeln ging es ganz leicht weg. Zwischen den Zehen musste man halt extra putzen und sicherheitshalber ging es abends dann noch in die Badewanne.

Den Körper und die Fühler malten wir dann mit dem Pinsel noch gemeinsam. Obwohl ich extra einen ganz dünnen Pinsel nahm, wurde es durch das gemeinsame Malen dann doch ziemlich dick – aber dafür hat sie es wirklich selbst gemacht, ich habe nur bei der Linienführung ein bisschen geholfen! Das war mir wichtiger als dass es makellos schön wird. 😉

Nachdem alles getrocknet war, beschriftete ich unser Werk noch unter ihren Argusaugen und dann konnte sie es am nächsten Tag dem Papa schenken – und oh! Wie stolz sie war! So süß!

 

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Ein Hoodie mit Daumenlochbündchen

Die Kleine fängt an, sich ganz konkret zu wünschen, was ich nähen soll. Das finde ich ja irre niedlich! 😉 Neulich habe ich mir ein Sweatshirt mit Daumenlochbündchen genäht (ein BeeWave von BeeKiddi). Die Bündchen fand die Kleine unglaublich faszinierend und schon während des Nähens mopste sie mir die vorbereiteten, aber noch nicht angenähten Bündchen und schob ihre kleinen Händchen hinein und mochte sie nicht mehr rausrücken. Erst mein Versprechen, ihr ebenfalls einen Hoodie mit Daumenlochbündchen zu nähen, brachte sie dann dazu, mir meine Bündchen zurückzugeben, so dass ich meine BeeWave fertigstellen konnte. 😉

Also musste natürlich das nächste Projet ein Hoodie für die Kleine sein. Ich hatte nur noch Reststücke von Sommersweat, also wurde es farblich dann etwas zusammengewürfelt. Zum Glück ist sie da eigentlich immer mit allem einverstanden. 😉

Ich habe mich dann für das Schnittmuster Hoody von Lybstes entschieden. Für den Kragen gibt es da 3 Möglichkeiten, entweder einen Schalkragen oder mit Kapuze, und da entweder mit einer einfachen Kapuze oder mit einer Wickelkapuze. Spontan verliebte ich mich in die Variante mit der Wickelkapuze (wobei der Schalkragen sicherlich auch toll aussehen wird – das muss ich bald mal nähen!) und da die Kleine ja nun nicht mehr viel herumliegt, stören Kapuzen ja nun auch nicht mehr (für Babys würde ich lieber eine Variante ohne Kapuze wählen, die ist immer im Weg…). Und da die Maus eine Mützen-Auszieherin ist (nicht immer, aber doch öfter mal), sind alternativ vorhandene Kapuzen immer ganz nützlich. Und diese hier hat auch eine sehr gute Größe, geht über den Kopf und ist nicht viel zu klein (hab ich auch schon erlebt… ist auch unpraktisch, wenn man dann eine optisch tolle Kapuze hat, die man aber gar nicht nutzen kann).

Das eBook enthält natürlich keine Anleitung für Daumenlochbündchen. Da orientierte ich mich an der Anleitung aus dem BeeWave und bastelte mir mit den Maßen passend zum Hoodie dann selbst welche zusammen, die lang genug sind, damit man sich auch umschlagen und ohne die Daumenlöcher verwenden kann. Manchmal stört das ja auch eher. Die Kleine ist jedenfalls besonders von den Daumenlöchern aber total begeistert und will eigentlich selten, dass man sie umschlägt. Ich habe für die Umrandung des Daumenlochs, die man ja auf links zunähen muss, einen elastischen Stich gewählt. Das habe ich bei meiner eigenen Version nämlich versäumt und bei mir schneidet nun manchmal, wenn der Pulli nicht perfekt sitzt, der Stoff in die Beuge zwischen Daumen und Zeigefinger ein. Jetzt bei der Version für die Kleine war ich schlauer und so schneidet auch nix ein. 🙂

 

Der Hoodie hat vorne eine Tasche. Da musste ich das Bündchen zweimal annähen, weil ich beim ersten Mal viel zu zaghaft war beim dehnen. Das muss man schon recht ordentlich dehnen, sonst steht es total ab und sieht doof aus. Also alles aufgetrennt und nochmal, diesmal beherzter. Jetzt finde ich das Ergebnis richtig super! Und die Tasche ist schön groß (der ganze untere Teil ist Tasche), da passt wenigstens was rein!

Hier ist noch ein Tragebild von der Kleinen. Wenn man sie ihre Klamotten selbst aussuchen lässt und es nicht gerade zu heiß für den Hoodie ist, dann sucht sie ihn sich total oft raus. Und ich finde ihn auch wirklich klasse!   

Hier der Hoodie in voller Schönheit. 😉

 

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Die letzten Wochen – Nun ist sie 2!

Die Kleine wurde Ende Mai 2 Jahre alt – ist das nicht verrückt, wie schnell das geht?! Kaum einmal umgedreht, schon ist das nächste Lebensjahr vorüber. Manchmal würde ich gerne die Zeit etwas verlangsamen, um mehr Gelegenheit zum Genießen zu haben. 🙂

Natürlich gab es zum Geburtstag auch wieder ein Geburtstagsshirt – beziehungsweise diesmal eine Volant-Tunika. Ich habe das Schnittmuster Schlawiner von Fred von SOHO benutzt, statt Sweatshirtstoff einfach Jersey benutzt, und unten anstatt einem Saum dann einfach einen Volant gerafft angenäht und diesen mit einem Rollsaum von der Overlock versehen. Auf die Art und Weise habe ich nun schon das zweite Shirt genäht (das andere zeige ich euch auch die nächsten Tage), das klappt ganz hervorragend und das Ergebnis gefällt mir wirklich gut. Ganz generell mag ich den Schnitt total gerne!

Als generelle Ideenvorlage ist mir bei Pinterest übrigens eine Idee von Nähte von Käthe über den Weg gelaufen, die ich unbedingt für unsere Kleine kopieren wollte. Sie hat einen anderen Grundschnitt genommen, aber die Farbaufteilung und die Idee habe ich mir bei ihr abgeschaut. Leider werden meine Applikationen immer nicht so herrlich sauber wie die bei Nähte von Käthe, aber ich bin trotzdem zufrieden – die Kleine kann das Shirt so gut tragen ohne sich schämen zu müssen, alles hält, was will man mehr. 😉

Ich hatte mich allerdings entschieden, die Schleife der Minnie Mouse nicht einfach nur zu applizieren, sondern plastisch zu gestalten. Dafür habe ich mir mehrere Youtube-Videos angesehen, wie man eine Schleife näht, und mir dann meine eigene Version zusammengebastelt (und diese noch dreimal weiter verkleinert – ich finde sie auch immer noch zu groß, aber wollte nicht NOCHMAL verkleinern…). Angenäht habe ich die Schleife dann von Hand.

Und das ist dann das fertige Shirt. 🙂

 

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Little BeeDress für das kleine Elfchen

Ich habe einen herrlichen Stoffrest bei Michas Stoffecke erstanden, einen mint-melierten Kuschelsweat. Ich bin ja so verliebt in diesen Stoff! Der musste also quasi direkt verarbeitet werden – ich habe nun direkt mal in 2 Nummern größer genäht, damit das Sweatkleidchen dann im Herbst auch (noch) passt. Ich hoffe, das kommt so etwa hin…

Genäht habe ich das Little BeeDress von BeeKiddi. Von BeeKiddi habe ich schon für mich selbst genäht, bislang hatte ich aber noch keinen Kinderschnitt ausprobiert. Aber dieser gefällt mir sowas von ausgesprochen gut – da muss ich unbedingt noch mehr Kleidchen machen! Ich habe den melierten Stoff mit schlichtem Schwarz kombiniert, also schwarzem Jersey für die Passe und schwarzem Bündchen für die Ärmel und den Halsausschnitt. Der Stoff ist mit schwarz meliert, da passt das sehr gut, fand ich. Und wird insgesamt schön schlicht. Einen zweiten passenden Sweatshirtstoff hätte ich sowieso nicht gehabt – man hätte ansonsten auch gut den oberen Teil mit den Ärmeln farblich gegen den Rockteil absetzen können, durch die Passe ist da ja sowieso eine Trennung drin. Aber so schlicht finde ich es fast noch schöner!

Als es dann fertig war, war es mir doch fast ein bisschen ZU schlicht – ich hatte aber noch ein Plotterbild vom letzten Stoffmarkt im Herbst. Das Bild ist ebenfalls schwarz mit Glitzer und nachdem ich also alles fertig genäht hatte, habe ich mich entschieden, es noch aufzubringen. Und ich finde, das peppt das Kleidchen nochmal so richtig auf! Es ist immer noch eher schlicht, aber so kommt das Bild dann auch richtig gut zur Geltung.

Kurz gesagt – ich bin total entzückt von meinem Werk und hoffe sehr, dass es der Kleinen dann genauso zusagt, wenn sie es tragen kann. 😉 Im Moment findet sie noch ausnahmslos alles toll, was ich nähe, daher zählt ihre aktuelle Begeisterung noch nicht.

 

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Frohe Ostern!

Frohe Ostern euch allen! 🙂

Die Kleine und ich waren die letzten Tage fleißig und haben Eier gefärbt. Ich hatte Glück und habe weiße Bio-Eier im Supermarkt bekommen (meistens sind die ja braun) – wobei wir ansonsten eben einfach braune gefärbt hätten, wäre ja auch gegangen. 😉 Die Kleine war mit Feuereifer dabei und ist jetzt langsam auch schon in einem Alter, in dem sie richtig mitmachen kann. Okay, „helfen“ kann man das nicht nennen, mit ihr dauert alles doppelt so lange wie ohne sie, aber sie hat so einen Spaß dabei! Das macht den zusätzlichen Zeitaufwand dann wieder wett. Sie war total begeistert vom Färben und kommentierte jeden Arbeitsschritt. *lach*

Ich hatte ein Farbset gekauft mit Stempeln, so dass man die Eier auch bestempeln konnte. Ich dachte, das könnte die Kleine vielleicht schon selbst machen. Das funktionierte allerdings nur so mäßig. Da blieb an den Stempeln immer viel zu wenig Farbe haften, als dass da ein richtiger hübscher Osterstempel auf dem Ei angekommen wäre. Und demnach konnte es die Kleine dann auch nicht ganz alleine machen. Aber sie war auch ganz zufrieden mit zuschauen und kommentieren und mir die Eier anreichen, die ich bestempeln sollte.

Nach einigen bestempelten Eiern fiel mir ein, dass wir letztes Jahr ein Set mit Oster-Aufklebern für die Eier hatten und die Aufkleber nicht alle gebraucht hatten. Ich wusste sogar noch, wo die restlichen Aufkleber waren. 😉 Also holte ich für die restlichen Eier dann die Aufkleber – und die konnte die kleine Mausemadame dann auch wirklich alleine aufkleben! Zum Abschluss wurden die Eier dann noch eingeölt, damit die Farbe gut hält und die Eier schön glänzen.

Zuletzt musste dann noch eine hübsche „Verpackung“ her für die Ostereier, so dass die Kleine heute beim Familienmittagessen mit Oma, Uroma und zwei Onkels dann ihre Kostbarkeiten auch angemessen überreichen konnte. Hier fand ich eine Anleitung, die leicht umzusetzen war – nichts großartig aufwändiges, gerade recht für unsere Zwecke.

Die Kleine war dann soooo stolz, als sie vorher ihre gefärbten Eier verschenken durfte. Jedes trug sie einzeln von unserem Korb zum jeweils beschenkten. Mein Bruder kam etwas später, so dass sie ihn nicht in der ersten Runde mit beschenken konnte, aber direkt merkte, dass ein Ei ja nun übrig war. Ich erklärte ihr, das sei für den Onkel, der käme sicher auch gleich. Dann klingelte es kurz darauf an der Tür, sie schoss hoch, ließ sofort ihr Spielzeug fallen und raste los und rief aufgeregt: „Eier!!!“ *lach*

In diesem Sinne noch rasch für Euch ebenfalls ein frohes und gesegnetes Osterfest!!! 

 

genähtes Geburtstagsgeschenk zum zweiten Geburtstag

Die kleine Tochter einer Freundin hatte jüngst Geburtstag und wurde stolze 2 Jahre alt. Da ich für die Freundin schon öfter genäht habe, wusste ich, dass sie sich über genähte Kleidung freut und das auch zu schätzen weiß. Also gab es zum gewünschten Duplo-Set dann noch ein Geburtstagsshirt dazu – sowas muss ja einfach sein, finde ich! 😉

Ich habe mich für den Schlawiner von Fred von SOHO entschieden. Ich mag die Schnitte von Fred von SOHO alle total gerne, die Anleitungen sind super angenehm zu lesen, die Schnitte fallen eher groß aus und hatten bislang immer eine schöne Passform. Eigentlich sieht der Schnitt Sweatshirtstoff vor, aber das Shirt sollte ja jetzt getragen werden können und so besonders kalt ist es nun meistens ja nicht mehr – demnach nahm ich dann einfach Jersey, das klappt genauso gut!

Aus dem gewählten Stoff(-Rest) war bereits das Geburtstagsshirt unserer Kleinen vor knapp einem Jahr zu ihrem ersten Geburtstag – da fand ich es voll schön, noch ein zweites Geburtstagsshirt daraus zu zaubern, diesmal eben für die Kleine meiner Freundin. Damit es nicht so langweilig ist, habe ich die Ärmel farbig abgesetzt. Und natürlich kam vorne eine Applikation drauf – das macht das ganze ja überhaupt erst zum Geburtstagsshirt! 😉 Die Zahl ist aus dem Freebie ZAHLtag von Farbenmix, allerdings habe ich die 2 quasi vereinfacht (unten an der Basislinie den „Haken“ nach oben weggelassen) und etwas „dicker“ zugeschnitten.

Die „2“ brachte ich dann mit Vliesofix auf und zum Absteppen legte ich Stickvlies unter – ich habe ja aus meinen Fehlern letztes Jahr durchaus was gelernt. 😉 Noch dazu benutzte ich lediglich einen einfachen Geradstich und keinen Zickzackstich zum aufnähen. Jersey franst ja nicht aus und mir gruselte vor der Vorstellung, um all die vielen Ecken der 2 herumzunähen ohne dass es an einer Ecke knubbelig werden dürfte… Und so gefällt es mir jetzt total gut!

Insgesamt ist es ein schönes Shirt geworden, was die kleine Maus auch schon getragen hat, wie ich per Foto erzählt bekam. Jippieh! 😉

 

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Nilpferd-Pulli für die Kleine

Ich bin im Nähfieber! Definitiv und auf jeden Fall. Ich kann gar nicht mehr aufhören und habe meist das eine Projekt noch gar nicht ganz fertig, da plane ich schon eifrig das nächste… Und meine Liste mit Dingen, die ich unbedingt noch nähen muss (bzw. die meisten davon einfach nur nähen WILL, nicht muss), wird gar nicht kürzer – denn kaum ist vorne was abgearbeitet, kommt hinten was neues dazu. 😉 Kennt ihr das eigentlich auch?

In diesen Nilpferstoff habe ich mich Hals über Kopf verliebt, als davon ein Reststück bei Michas Stoffecke angeboten wurde. Ohne irgendeine Idee im Kopf, was ich damit machen möchte, MUSSTE ich den unbedingt kaufen. Nun ja, dann lag er hier, und ich hatte keine Ahnung, was ich daraus nähen sollte, ohne dass die Kleine (die nicht unbedingt zu den ganz zarten Elflein gehört) durch das Motiv pummelig aussehen könnte… Was bei Nilpferden ja vielleicht nicht völlig von der Hand zu weisen wäre.

Aber dann stieß ich auf das Schnittmuster Finn(ja) von Hefferlein, was sowohl Langarmshirt als auch Kurzarm und als Tunika geht – und somit durch Rollsäume oder Pullivariante quasi völlig unterschiedliche Kleidungsstücke werden kann. Ich bin total glücklich mit dem Schnittmuster und muss unbedingt noch ganz viele andere Varianten ausprobieren! 😉

Diesmal jedoch entschied ich mich für ein Langarmshirt – warum auch immer konnte ich mir dicke Nilpferde nicht für eine leichte Sommertunika vorstellen… Ich bin da ein bisschen komisch, fürchte ich. Einen exakt gleichfarbigen Uni-Stoff hatte ich natürlich nicht da, aber das minimal dunklere Lila finde ich nun auch nicht störend. Ich hätte die Nähte gerne in leuchtend grün abgesteppt – genau so ein Grün wie in dem Stoff enthalten ist – aber leider hatte ich kein passendes Garn und wollte nicht warten, bis ich mal wieder in einen passenden Laden komme. Hier ist Ort ist leider keiner mit viel Auswahl. Also nahm ich eben rosa, das passt auch.

Dank des tollen, verschmälernden Schnittes, wirken die Nilpferde so nun auch überhaupt nicht mehr dick, oder was meint ihr?!

 

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Schlupfkleidchen in Hülle und Fülle

Wie hier angekündigt, kommen nun endlich die Bilder der Kleidchen, die ich für unsere Kleine genäht habe. Schnittmuster bei allen ist das Schlupfkleid von Konfetti Patterns – aber immer wieder neu umgesetzt. Ich liebe das Schnittmuster total, weil es so vielfältige Möglichkeiten bietet mit Taschen oder nicht, langen oder kurzen Ärmeln, lange Kleiderversion oder kürzere Tunikaversion. Und ganz besonders auf Tuniken (ist das die korrekte Mehrzahl von Tunika?) stehe ich ja sowieso total bei Kleinkindern!

Schon länger hatte ich diesen Blümchenstoff in meinem Vorrat liegen, den ich total süß fand, ihn aber kaufte, ohne ein richtiges Projekt vor Augen zu haben. Eigentlich versuche ich das zu vermeiden, denn solche Stoffe versauern dann gerne bei mir… Besser kaufe ich gleich mit einem konkreten Projekt im Hinterkopf, dann werden die Stoffe auch wirklich verarbeitet. Als ich dann den Schnitt hatte und auf der Suche nach einem dazu passenden Stoff war, fiel er mir wieder in die Hände und damit war klar, dass ich daraus eine lange Version machen wollte.

Der Stoff wäre sicher auch ein schönes kurzes Kleidchen für den Sommer geworden, aber mir war diesmal nach langen Ärmeln und Taschen. Glücklicherweise hatte ich auch noch einfarbigen türkisfarbenen Stoff und passendes Bündchen daheim, so dass ich die Taschen damit farblich absetzen konnte. Den Halsausschnitt eingefasst habe ich dann auch mit Jersey und nicht mit Bündchen, weil ich das mit dem türkis hübscher fand als mit dem rosa Bündchenstoff, den ich noch hatte. Das Endergebnis fand ich dann total süß!

 

Und weil das Kleid mir so mega gut gefiel, war direk beschlossen, dass auch genau mit diesem Schnitt einen weiteren Stoff verarbeiten wollte, der ebenfalls schon länger ungenutzt hier herumlag. Diesmal war es ein Stoff mit dem Motiv der Prinzessin auf der Erbse. Der Stoff hatte mich mal auf dem Stoffmarkt angefallen und „KAUF MICH!!!“ geschrien, aber leider wusste ich daheim dann gar nichts so richtig anzufangen mit dem großflächigen Motiv. Ich zog irgendwann extra mal los, um passenden Kombistoff und passendes Bündchen zu kaufen, aber letztendlich fehlte dann immer die zündende Idee, was ich daraus nun eigentlich machen wollte… Aber dieser Schnitt, diesmal in ganz schlicht ohne Taschen, bot genau die richtige Fläche, damit das Motiv schön zur Geltung kam, ohne total unterzugehen. Ich hatte aus Fehlern in der Vergangenheit gelernt und passte auf wie ein Schießhund, dass ich kerzengerade zuschnitt und auch das Motiv schön mittig lag… Das hätte mich sonst sowas von gestört, wenn das schief oder total ungleich geworden wäre! Jetzt gefällt mir das Kleidchen aber total gut und ich bin richtig traurig, dass es noch ein bisschen zu groß für die Kleine ist. 😉

Zu guter Letzt musste natürlich auch noch eine Tunika, also eine Kurzversion des Kleidchens, her. Der Stoff stammt von der Kreativ-Messe im letzten Herbst, liegt also auch schon ein bisschen hier, wobei ich für den ungefähr 100 Ideen hatte und es immer an meiner Entscheidungsfreudigkeit mangelte… 😉 Aber ist der mit den Vögelchen nicht niedlich?! Die Kleine liebt den Stoff auch total – Vögel nennt sie alle „Pipp“, beim Vernähen war sie ganz entzückt. Kombiniert habe ich mit einfarbigen Ärmeln, sonst hätte ich das Ganze etwas zu sehr überladen gefunden.

 

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Auftragsarbeit: Kuschel-Schlupfkleidchen

Für eine Freundin durfte ich den kuschelweichen Wolle-Seide-Stoff von DanischPur vernähen – sie traute sich nicht so recht ran und hatte Befürchtungen, den teuren Stoff nicht so verarbeiten zu können wie gewünscht – und ich war ganz scharf darauf, die Auftragsarbeit für ihre Kleine zu übernehmen. 😉 Ich vernähe den Stoff so gerne! Der rosafarbene Wolle-Seide-Jersey war bei DanischPur in der Schnäppchenecke zu bekommen, den beerefarbenen gibt es dort im Sortiment.

Gewünscht war ein schlichtes Kleidchen, demnach entschied ich mich für das Schlupfkleid von Konfetti Patterns. Da hatte ich schon einige davon für die Kleine genäht (Bilder schulde ich euch noch, kommen bald, versprochen) und meiner Freundin gefielen die Bilder davon gut. Leider bedachte ich beim nähen dann aber nicht, dass der Wolle-Seide-Jersey sich zwar toll dehnt, aber nicht so wahnsinnig viel Spannkraft hat. Beim Body hatte ich auch einfach einen Jersey-Streifen für die Bündchen genommen, und warum auch immer hatte das dort problemlos geklappt – diesmal klappte es leider nicht… Ich ließ meine Kleine das Kleidchen zur Probe anziehen, als es fertig war, und der Ausschnitt war viel (!!!) zu weit. Im Prinzip war sie damit schulterfrei. So ein Mist! Die Jerseystreifen-Bündchen nachträglich abtrennen und durch echte Bündchen ersetzen ging auch nicht, die waren ja mitsamt den Ärmeln festgenäht worden… Ich ärgerte mich grün und blau!

Also startete ich das Projekt „Rettung des Ausschnitts“, beziehungsweise des ganzen Kleidchens, denn so konnte das unmöglich ein kleines Mädchen anziehen… Zuerst dachte ich, ich unterlege das ganze einfach mit einem beerefarbenen Streifen Wolle-Seide, dann verkleinert es den Ausschnitt und gleichzeitig fixiere ich Vorder- und Hinterteil, dass es nicht auseinanderrutschen kann. Gesagt, getan. Klappte so leidlich – viel messen, kreativer Zuschnitt (zum Glück hat mir keine Schneiderin über die Schulter geschaut, die wäre entsetzt gewesen!) und ungefähr hunderttausend Stecknadeln, damit beim Nähen nichts verrutschte, waren nötig — und dann war der Ausschnitt doch immer noch zu weit!!!

Letztendlich habe ich dann also kurzen Prozess gemacht und ein Bündchen zugeschnitten. Für die Maße habe ich einfach bei einem Schnittmuster für einen Pullover für die entsprechende Kleidergröße nachgesehen und das dann einfach angenäht – das Bündchen dehnt man ja sowieso dann auf die Länge, die man braucht. Zum Glück hatte ich farblich genau passendes Bündchen daheim…

Leute, so ein Unglück ist mir beim Nähen auch wirklich noch nie passiert! Und dann ausgerechnet beim teuren Wolle-Seide-Stoff – und bei einer Auftragsarbeit – und mit einem Stoff, von dem ich – da ja Schnäppchen-Ecke – auch nicht einfach was nachkaufen konnte aus eigener Tasche, um alles einfach nochmal richtig nähen zu können. Es tat – und tut immer noch! – mir so Leid! Normalerweise bin ich so ordentlich und pedantisch beim nähen – und nun ist das so eine Stückelarbeit und so ein Pfusch geworden…! Unglaublich!

Da mir das Ergebnis insgesamt nun aber dennoch gefällt – und auch meine Freundin zum Glück zufrieden und glücklich damit ist (die fand das alles viel weniger schlimm als ich, ich schäme mich tatsächlich immer noch), zeige ich es euch dennoch. 😉 Was meint ihr – tragbar, oder?

 

Heute ist ja schon wieder Dienstag, also ab damit zum Creadienstag, Link your stuff und den DienstagsDingen sowie Handmade on Tuesday.
Bio ist der Stoff auch noch, daher auch verlinkt bei der Ich-näh-Bio-Linkparty und bei Bio: Stoff Linkparty. Und nicht zuletzt zu Made4Girls und Kiddikram.
(Wird immer mehr – mich freut’s… 😉 )