Author Archives: Hanna Zirbs

Wir werden fünf!

Ich habe in letzter Zeit so viel genäht, aber zum zeigen komme ich irgendwie nie, Asche über mein Haupt… Ich hoffe, ihr verzeiht mir! Ich versuche, jetzt wieder aktiver zu sein…

Aber wenn ich euch das jüngste Nähwerk zeige, werdet ihr vielleicht verstehen, wieso ich etwas weniger dazu kam die letzten Wochen… 😉 Ich habe nämlich ein Kleidchen für die Kleine genäht. Eigentlich ist es ein Schlawiner von Fred von SOHO, also ein Pulli, an den ich unten dann einfach einen breiten gerafften Volant angenäht habe, so dass es nun ein Kleidchen ist – Madame möchte derzeit nämlich am liebsten immer „Deid“ (Kleid) tragen. Damit ich nicht täglich Diskussionen habe, nähe ich dann eben Kleidchen.

Darauf kam ein Plott, den ich von Dawanda habe (irgendwann wird hier mal noch ein eigener Plotter einziehen). Hat auch alles bestens funktioniert (ich hatte ja auch schon höchst widerspenstige Plotts, die sich dann nicht freiwililg von ihrer Trägerfolie lösen mochten) – und ich finde das Motiv so niedlich! Ihr auch? 😉

 

Und somit hat die Kleine nun ein neues Shirt-Kleid – und ist bald nicht mehr die Kleinste in der Familie! 😉

 

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Die letzten Wochen – Vatertagsgeschenk

Ende Mai war ja Vatertag. Ja, ich bin spät dran, aber ich wollte euch trotzdem zeigen, was die Kleine und ich für den Papa gezaubert haben. Sie findet es nämlich dermaßen toll, dass sie es immer noch dauernd zeigt und davon spricht, der Papa hat sich RIIIIIIESIG gefreut und uns hat es einfach auch total Spaß gemacht! 😉

Ich habe bei Pinterest einige Anleitungen gesehen, wie man aus Fuß- oder Handabdrücken irgendwas kreieren kann, und so war schnell klar, dass ich sowas mit der Kleinen machen möchte. Das ist etwas, was sie eben selbst auch schon aktiv mitmachen kann (bzw. ja muss, geht ja um ihren Abdruck, nicht um meinen). Dann sollte es etwas sein, wo ich nicht mehr allzu viel ergänzen muss, damit es wirklich VON IHR kommt in der Hauptsache und nicht am Ende ein „von Mama gemaltes Bild mit einem Abdruck irgendwo in der Mitte“ ist. Und zu guter Letzt sollte es dann noch nicht an Jahreszeiten gebunden sein, damit man es aufhängen und das ganze Jahr über hängen lassen kann. Ich fand alle möglichen Bilder von Schmetterlingen, ähnlich diesem hier, und schnell stand fest, dass wir das so ähnlich ausprobieren wollten.

Ich durchforstete also meine Bastelmaterialien, was wir denn noch so da hatten. Denn natürlich war ich mit meiner Idee mal wieder so spät dran, dass ich keine Zeit mehr hatte, noch einkaufen zu gehen, um eventuell fehlende Materialien zu besorgen. Einen kleinen Keilrahmen hatten wir aber noch, wenn auch nicht reinweiß, und Acrylfarbe auch. Das Fuß einpinseln war dann nicht so einfach wie zuerst gedacht, da die Kleine total kitzelig ist und sich kaputt lachen musste, während ich den Fuß anpinselte… *lach* Wir hatten jedenfalls eine ganze Menge Spaß! Die Kleine passte auch ganz genau auf, dass ich auch wirklich alle Farben verwendete. Ich hatte sie auf ihren Hochstuhl gesetzt und sie hielt das Füßchen hochgereckt und verrenkte sich, um dabei auf ihre Fußsohl gucken zu können. Später dasselbe Prozedere dann mit dem zweiten Fuß, bei dem sich dann genau aufpasste, dass ich ähnliche Farben verwende wie beim ersten und kommandierte von oben: „Hoot, Mama!“ (rot)

Ich hatte erst etwas Sorge, wie wir die Farben wieder von den Füßchen wegbekommen würden, aber mit Feuchttücher vom Wickeln ging es ganz leicht weg. Zwischen den Zehen musste man halt extra putzen und sicherheitshalber ging es abends dann noch in die Badewanne.

Den Körper und die Fühler malten wir dann mit dem Pinsel noch gemeinsam. Obwohl ich extra einen ganz dünnen Pinsel nahm, wurde es durch das gemeinsame Malen dann doch ziemlich dick – aber dafür hat sie es wirklich selbst gemacht, ich habe nur bei der Linienführung ein bisschen geholfen! Das war mir wichtiger als dass es makellos schön wird. 😉

Nachdem alles getrocknet war, beschriftete ich unser Werk noch unter ihren Argusaugen und dann konnte sie es am nächsten Tag dem Papa schenken – und oh! Wie stolz sie war! So süß!

 

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Ein Hoodie mit Daumenlochbündchen

Die Kleine fängt an, sich ganz konkret zu wünschen, was ich nähen soll. Das finde ich ja irre niedlich! 😉 Neulich habe ich mir ein Sweatshirt mit Daumenlochbündchen genäht (ein BeeWave von BeeKiddi). Die Bündchen fand die Kleine unglaublich faszinierend und schon während des Nähens mopste sie mir die vorbereiteten, aber noch nicht angenähten Bündchen und schob ihre kleinen Händchen hinein und mochte sie nicht mehr rausrücken. Erst mein Versprechen, ihr ebenfalls einen Hoodie mit Daumenlochbündchen zu nähen, brachte sie dann dazu, mir meine Bündchen zurückzugeben, so dass ich meine BeeWave fertigstellen konnte. 😉

Also musste natürlich das nächste Projet ein Hoodie für die Kleine sein. Ich hatte nur noch Reststücke von Sommersweat, also wurde es farblich dann etwas zusammengewürfelt. Zum Glück ist sie da eigentlich immer mit allem einverstanden. 😉

Ich habe mich dann für das Schnittmuster Hoody von Lybstes entschieden. Für den Kragen gibt es da 3 Möglichkeiten, entweder einen Schalkragen oder mit Kapuze, und da entweder mit einer einfachen Kapuze oder mit einer Wickelkapuze. Spontan verliebte ich mich in die Variante mit der Wickelkapuze (wobei der Schalkragen sicherlich auch toll aussehen wird – das muss ich bald mal nähen!) und da die Kleine ja nun nicht mehr viel herumliegt, stören Kapuzen ja nun auch nicht mehr (für Babys würde ich lieber eine Variante ohne Kapuze wählen, die ist immer im Weg…). Und da die Maus eine Mützen-Auszieherin ist (nicht immer, aber doch öfter mal), sind alternativ vorhandene Kapuzen immer ganz nützlich. Und diese hier hat auch eine sehr gute Größe, geht über den Kopf und ist nicht viel zu klein (hab ich auch schon erlebt… ist auch unpraktisch, wenn man dann eine optisch tolle Kapuze hat, die man aber gar nicht nutzen kann).

Das eBook enthält natürlich keine Anleitung für Daumenlochbündchen. Da orientierte ich mich an der Anleitung aus dem BeeWave und bastelte mir mit den Maßen passend zum Hoodie dann selbst welche zusammen, die lang genug sind, damit man sich auch umschlagen und ohne die Daumenlöcher verwenden kann. Manchmal stört das ja auch eher. Die Kleine ist jedenfalls besonders von den Daumenlöchern aber total begeistert und will eigentlich selten, dass man sie umschlägt. Ich habe für die Umrandung des Daumenlochs, die man ja auf links zunähen muss, einen elastischen Stich gewählt. Das habe ich bei meiner eigenen Version nämlich versäumt und bei mir schneidet nun manchmal, wenn der Pulli nicht perfekt sitzt, der Stoff in die Beuge zwischen Daumen und Zeigefinger ein. Jetzt bei der Version für die Kleine war ich schlauer und so schneidet auch nix ein. 🙂

 

Der Hoodie hat vorne eine Tasche. Da musste ich das Bündchen zweimal annähen, weil ich beim ersten Mal viel zu zaghaft war beim dehnen. Das muss man schon recht ordentlich dehnen, sonst steht es total ab und sieht doof aus. Also alles aufgetrennt und nochmal, diesmal beherzter. Jetzt finde ich das Ergebnis richtig super! Und die Tasche ist schön groß (der ganze untere Teil ist Tasche), da passt wenigstens was rein!

Hier ist noch ein Tragebild von der Kleinen. Wenn man sie ihre Klamotten selbst aussuchen lässt und es nicht gerade zu heiß für den Hoodie ist, dann sucht sie ihn sich total oft raus. Und ich finde ihn auch wirklich klasse!   

Hier der Hoodie in voller Schönheit. 😉

 

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Die letzten Wochen – Urlaub in Südfrankreich

Anfang Juni waren wir für 2 Wochen im Urlaub – wir, das waren mein Mann, die Kleine und ich. Der Große musste für seine Abschlussprüfungen lernen und hatte auch noch eine Präsentation nach den Ferien, die er gemeinsam mit anderen halten musste, so dass er daheim blieb, um sich vorzubereiten und zu lernen (und vermutlich die sturmfreie Bude zu genießen… 😉 ). Wir hatten ein süßes kleines Chalet auf einer Ferienanlage im Süden Frankreichs, gleich bei Toulon, mit Pool auf dem Gelände und einer wunderbaren Terrasse. Wir hatten himmlisches Wetter – 14 Tage Sonnenschein pur, kein einziger Tropfen Regen, jeden Tag Badewetter. Die Kleine war im siebten Himmel!

Sie lernte im Urlaub auch freihändig Treppensteigen – gleich am ersten Tag eroberte sie die drei Stufen von unserer Veranda hinab auf den Weg. Und das trainierte sie ganz viel, während wir im Urlaub waren, weil sie dort viel Ball spielte und der natürlich häufig hinab rollte und sie ihn sich wieder zurückholen musste.

Wahnsinnig gerne und häufig waren wir im Pool. Selbst an Strandtagen waren wir hinterher noch sehr oft dann am späten Nachmittag bei uns auf dem Gelände im Pool. Die Kleine spielte mit ihrer Gießkanne oder ihren anderen Spielsachen und sprang mit großer Begeisterung vom Beckenrand, paddelte mit uns durch’s Becken und hinterher saß sie eingemummelt in ihren Bademantel auf einer Sonnenliege im Schatten und futterte Banane oder Kekse. Ein steter Begleiter war ihr UV-Schutzshirt und ihr UV-Schutzhütchen gegen die Sonne. An den ganz heißen Tagen auch immer die Aquaschuhe, weil die Fliesen rund um den Pool in der Sonne sehr heiß wurden, so dass man barfuß kaum mehr dort laufen konnte. Und der abschüssige Zugang in den Pool war auch recht rutschig, da boten die Schuhe auch nochmal zusätzlichen Halt. Beides kann ich nur empfehlen!

Einige Male waren wir natürlich auch am Strand. Einer der schönsten Zugänge zum Meer (und auch nicht nur flacher Sandstrand, sondern auch Klippen – nicht allzu hoch), über die man turnen und von denen man aus auch ins Meer springen kann, gibt es auf der Le Brusc vorgelagerten kleinen Insel Île du Grand Gaou (zu Fuß aus von Le Brusc erreichbar). Dort war ich schon als Kind und das ist bis heute mein liebster Strand in der Gegend, da es dort auch schön schattige Plätze gibt, wo man sich aufhalten kann, wenn man nicht gerade schwimmen gehen möchte. Die Kleine fand das Meer dort auch besser als überall anderswo, weil sie dort nicht so diese Weite vor sich hatte – direkt der Île du Grand Gaou gegenüber liegt die Île de la Tour Fondue, so dass man nicht so das Gefühl hat, das Meer würde nirgendwo enden, wie das bei offenen Sandstränden ja häufig ist. An den offenen Sandstränden weigerte sie sich auch hartnäckig, überhaupt ins Wasser zu gehen.

Einen Tag lang unternehmen wir einen Ausflug auf den Mont Faron. Wir fuhren mit der Gondelbahn hinauf. Die Gondelbahn alleine ist schon ein Erlebnis, da der Boden teilweise verglast ist – eine Herausforderung für meinen Mann mit Höhenangst! Ich fand es toll und der Blick, den man von dort aus über Toulon und den Hafen hat, ist einfach atemberaubend! Oben ist ein kleiner Zoo (eine Raubtierzuchtstation) eingerichtet, den wir auch besuchten. Die Gehege waren jetzt alle nicht unbedingt so, dass sie einen Schönheitswettbewerb gewonnen hätten, teilweise auch echt klein, aber es war schattig und die Tiere wirkten entspannt und zufrieden. Ich nehme an, ein so kleiner Zoo hat es sicher auch nicht ganz einfach zu überleben und ist natürlich in keinster Weise vergleichbar mit dem riesigen Zoo hier bei uns! Und der Kleinen hat es wirklich gut gefallen.

Einen anderen Tag fuhren wir über die Route de Crêtes von La Ciotat nach Cassis. Auch dies eine Route, die wir bereits kannten (jedenfalls mein Mann und ich, bei unserem letzten Besuch schwamm die Kleine allerdings noch in Abrahams Wurstkessel… ;-)), die aber so wunderschön ist, dass wir sie erneut in Angriff nahmen. Es ist eine Bergstraße, die immer wieder Haltebuchten und auch größere Parkmöglichkeiten bietet und einen traumhaften Ausblick zuerst auf La Ciotat mit dem Meer und anschließend auf Cassis mit der Bucht bietet. Die schmale Straße kann abenteuerlich sein, wenn man mit einem großen Auto unterwegs ist und einem ein wagemutiger Franzose mit ebenfalls großem Auto entgegen kommt und abbremsen als völlig überflüssig erachtet. 😉 Aber der Nervenkitzel ist Teil des Reizes dieser Route.

Alles in allem lässt sich zusammenfassen, dass wir wunderschöne Urlaubstage hatten mit einer perfekten Mischung aus Unternehmungen und ruhigen entspannten Tagen. Ich habe unglaubliche 15 (!) Bücher in den 2 Wochen gelesen, mein Mann hat ebenfalls viel gelesen (die Tochter sowieso 😉 ), außerdem haben wir die viele gemeinsame Zeit sehr genossen und wieder viel Kraft für den Alltag tanken können. Die weite Fahrt bis dorthin (von uns aus fast ganz genau 1.000 km) war überraschenderweise mit der Kleinen überhaupt kein Problem – sie hörte viel Kindermusik, schaute Bücher an, schlief viel, futterte unsere Vorräte leer und spielte mit ihrem eigens dafür angeschafften Spielhandy. Und wenn mal die Laune zu kippen drohte, durfte sie eine Weile durch die Galerie meines Handys blättern. 😉

 

Die letzten Wochen – Nun ist sie 2!

Die Kleine wurde Ende Mai 2 Jahre alt – ist das nicht verrückt, wie schnell das geht?! Kaum einmal umgedreht, schon ist das nächste Lebensjahr vorüber. Manchmal würde ich gerne die Zeit etwas verlangsamen, um mehr Gelegenheit zum Genießen zu haben. 🙂

Natürlich gab es zum Geburtstag auch wieder ein Geburtstagsshirt – beziehungsweise diesmal eine Volant-Tunika. Ich habe das Schnittmuster Schlawiner von Fred von SOHO benutzt, statt Sweatshirtstoff einfach Jersey benutzt, und unten anstatt einem Saum dann einfach einen Volant gerafft angenäht und diesen mit einem Rollsaum von der Overlock versehen. Auf die Art und Weise habe ich nun schon das zweite Shirt genäht (das andere zeige ich euch auch die nächsten Tage), das klappt ganz hervorragend und das Ergebnis gefällt mir wirklich gut. Ganz generell mag ich den Schnitt total gerne!

Als generelle Ideenvorlage ist mir bei Pinterest übrigens eine Idee von Nähte von Käthe über den Weg gelaufen, die ich unbedingt für unsere Kleine kopieren wollte. Sie hat einen anderen Grundschnitt genommen, aber die Farbaufteilung und die Idee habe ich mir bei ihr abgeschaut. Leider werden meine Applikationen immer nicht so herrlich sauber wie die bei Nähte von Käthe, aber ich bin trotzdem zufrieden – die Kleine kann das Shirt so gut tragen ohne sich schämen zu müssen, alles hält, was will man mehr. 😉

Ich hatte mich allerdings entschieden, die Schleife der Minnie Mouse nicht einfach nur zu applizieren, sondern plastisch zu gestalten. Dafür habe ich mir mehrere Youtube-Videos angesehen, wie man eine Schleife näht, und mir dann meine eigene Version zusammengebastelt (und diese noch dreimal weiter verkleinert – ich finde sie auch immer noch zu groß, aber wollte nicht NOCHMAL verkleinern…). Angenäht habe ich die Schleife dann von Hand.

Und das ist dann das fertige Shirt. 🙂

 

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Endlich wieder ein Lebenszeichen

Nun war es aber laaaange still um uns! Das soll so natürlich nicht bleiben – aber hier war es einfach so fürchterlich trubelig und turbulent, dass ich gefühlt zu üüüüberhaupt gar nichts kam. 😉 Ich denke, ich werde die nächste Zeit ein bisschen erzählen, was so los war. Jetzt freue ich mich aber erstmal, dass ich überhaupt wieder da bin.

Gestern hatte die Kleine ihre U7. Sie misst nun stolze 85 cm und wiegt 11,3 kg. Damit ist sie eher klein und eher zart, aber das sehen wir ja auch im Vergleich zu gleichaltrigen Kindern, wenn wir im SpielRaum sind oder uns privat mit anderen Kindern treffen. Sie ist immer kleiner als die anderen Gleichaltrigen und dass sie nicht dick ist, sieht man ihr ja an. Wobei ich sie auch nicht als „zart“ beschrieben hätte, sie wirkt nicht besonders schmal. Ihre Oberschenkelchen sind schon eher kräftig… 😉 Kopfumfang hat sie 49,5 cm – das wusste ich aber schon, sie liebt es, wenn ich sie ausmesse und kommt alle paar Tage mit meinem Maßband und will, dass ich sie messe.

Auch die restliche Untersuchung verlief problemlos. Sie hat alles bestens mitgemacht, mit der Ärztin Ball gespielt, Tiere benannt (bzw. ihre Laute nachgemacht, die meisten kann sie nicht benennen), sich widerstandslos untersuchen lassen (wobei sicher von Vorteil war, dass sie einen Arztkoffer besitzt und uns sehr gerne mit selbigem untersucht).

Wir wurden gefragt, ob sie schon 2-Wort-Sätze spricht. Ich musste fast lachen. Ich hatte mir im Vorfeld wirklich Sorgen um ihre Sprachentwicklung gemacht – beziehungsweise nicht um die Entwicklung (ich war mir recht sicher, dass alles okay ist und sie halt einfach spät dran ist), aber hätten wir die Untersuchung in ihrem 22. Lebensmonat gemacht, was ja auch schon im U7-Zeitraum läge, dann hätte sie noch lange keine 50 Worte gekonnt und auch überhaupt nichts kombiniert. Seit Anfang Juni kombiniert sie viel und seit Mitte Juni explodiert der Sprachschatz. Ende Mai hatte ich ihre bekannten Wörter gezählt und war auf 75 gekommen – Mitte Juni hatte ich den Überblick dann verloren, weil sie ganz plötzlich total viele neue Worte konnte, und täglich mehrere neue dazu kamen. Sie erzählt schon ganze Zusammenhänge: „Dir hunter lleine nein, Hoppada! Dir hunter Mama Hand.“ (Sie geht die Treppe nicht alleine runter, da könnte sie fallen, sondern an Mamas Hand.) Oder wenn sie rauf in unseren oberen Stock möchte, um die Kaninchen zu füttern, fragt sie: „Dir hoch Hoppa aah?“ Oder sie will im Garten mit dem Papa Ball spielen: „Dir hunter Papa Bann?“ (gefolgt von ihrer Eklärung, wie sie gedenkt die Treppe hinunter zu steigen – siehe oben) So kommt sie schon auf richtig lange Erzählungen und Worte. Sie meidet fast alle Füllwörter wie „oder“ oder „und“, die werden einfach ersatzlos weggelassen, und sie benutzt generell wenige Verben, sondern reiht die Substantive eines Satzes in fast willkürlicher Reihenfolge aneinander. Möchte sie eine Tatsache verneinen, reiht sie alles aneinander und fügt gerne ganz am Ende ein „nein“ hinzu. Die Ärztin war jedenfalls ganz beeindruckt, als ich das erzählte – und ich ganz überrascht, dass sie das beeindruckend fand, es kommt mir so normal vor…

Wir haben nun also eine ganz normal entwickelte, fitte kleine Mausemadame, über die wir sehr glücklich sind! 🙂

Little BeeDress für das kleine Elfchen

Ich habe einen herrlichen Stoffrest bei Michas Stoffecke erstanden, einen mint-melierten Kuschelsweat. Ich bin ja so verliebt in diesen Stoff! Der musste also quasi direkt verarbeitet werden – ich habe nun direkt mal in 2 Nummern größer genäht, damit das Sweatkleidchen dann im Herbst auch (noch) passt. Ich hoffe, das kommt so etwa hin…

Genäht habe ich das Little BeeDress von BeeKiddi. Von BeeKiddi habe ich schon für mich selbst genäht, bislang hatte ich aber noch keinen Kinderschnitt ausprobiert. Aber dieser gefällt mir sowas von ausgesprochen gut – da muss ich unbedingt noch mehr Kleidchen machen! Ich habe den melierten Stoff mit schlichtem Schwarz kombiniert, also schwarzem Jersey für die Passe und schwarzem Bündchen für die Ärmel und den Halsausschnitt. Der Stoff ist mit schwarz meliert, da passt das sehr gut, fand ich. Und wird insgesamt schön schlicht. Einen zweiten passenden Sweatshirtstoff hätte ich sowieso nicht gehabt – man hätte ansonsten auch gut den oberen Teil mit den Ärmeln farblich gegen den Rockteil absetzen können, durch die Passe ist da ja sowieso eine Trennung drin. Aber so schlicht finde ich es fast noch schöner!

Als es dann fertig war, war es mir doch fast ein bisschen ZU schlicht – ich hatte aber noch ein Plotterbild vom letzten Stoffmarkt im Herbst. Das Bild ist ebenfalls schwarz mit Glitzer und nachdem ich also alles fertig genäht hatte, habe ich mich entschieden, es noch aufzubringen. Und ich finde, das peppt das Kleidchen nochmal so richtig auf! Es ist immer noch eher schlicht, aber so kommt das Bild dann auch richtig gut zur Geltung.

Kurz gesagt – ich bin total entzückt von meinem Werk und hoffe sehr, dass es der Kleinen dann genauso zusagt, wenn sie es tragen kann. 😉 Im Moment findet sie noch ausnahmslos alles toll, was ich nähe, daher zählt ihre aktuelle Begeisterung noch nicht.

 

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Frohe Ostern!

Frohe Ostern euch allen! 🙂

Die Kleine und ich waren die letzten Tage fleißig und haben Eier gefärbt. Ich hatte Glück und habe weiße Bio-Eier im Supermarkt bekommen (meistens sind die ja braun) – wobei wir ansonsten eben einfach braune gefärbt hätten, wäre ja auch gegangen. 😉 Die Kleine war mit Feuereifer dabei und ist jetzt langsam auch schon in einem Alter, in dem sie richtig mitmachen kann. Okay, „helfen“ kann man das nicht nennen, mit ihr dauert alles doppelt so lange wie ohne sie, aber sie hat so einen Spaß dabei! Das macht den zusätzlichen Zeitaufwand dann wieder wett. Sie war total begeistert vom Färben und kommentierte jeden Arbeitsschritt. *lach*

Ich hatte ein Farbset gekauft mit Stempeln, so dass man die Eier auch bestempeln konnte. Ich dachte, das könnte die Kleine vielleicht schon selbst machen. Das funktionierte allerdings nur so mäßig. Da blieb an den Stempeln immer viel zu wenig Farbe haften, als dass da ein richtiger hübscher Osterstempel auf dem Ei angekommen wäre. Und demnach konnte es die Kleine dann auch nicht ganz alleine machen. Aber sie war auch ganz zufrieden mit zuschauen und kommentieren und mir die Eier anreichen, die ich bestempeln sollte.

Nach einigen bestempelten Eiern fiel mir ein, dass wir letztes Jahr ein Set mit Oster-Aufklebern für die Eier hatten und die Aufkleber nicht alle gebraucht hatten. Ich wusste sogar noch, wo die restlichen Aufkleber waren. 😉 Also holte ich für die restlichen Eier dann die Aufkleber – und die konnte die kleine Mausemadame dann auch wirklich alleine aufkleben! Zum Abschluss wurden die Eier dann noch eingeölt, damit die Farbe gut hält und die Eier schön glänzen.

Zuletzt musste dann noch eine hübsche „Verpackung“ her für die Ostereier, so dass die Kleine heute beim Familienmittagessen mit Oma, Uroma und zwei Onkels dann ihre Kostbarkeiten auch angemessen überreichen konnte. Hier fand ich eine Anleitung, die leicht umzusetzen war – nichts großartig aufwändiges, gerade recht für unsere Zwecke.

Die Kleine war dann soooo stolz, als sie vorher ihre gefärbten Eier verschenken durfte. Jedes trug sie einzeln von unserem Korb zum jeweils beschenkten. Mein Bruder kam etwas später, so dass sie ihn nicht in der ersten Runde mit beschenken konnte, aber direkt merkte, dass ein Ei ja nun übrig war. Ich erklärte ihr, das sei für den Onkel, der käme sicher auch gleich. Dann klingelte es kurz darauf an der Tür, sie schoss hoch, ließ sofort ihr Spielzeug fallen und raste los und rief aufgeregt: „Eier!!!“ *lach*

In diesem Sinne noch rasch für Euch ebenfalls ein frohes und gesegnetes Osterfest!!! 

 

genähtes Geburtstagsgeschenk zum zweiten Geburtstag

Die kleine Tochter einer Freundin hatte jüngst Geburtstag und wurde stolze 2 Jahre alt. Da ich für die Freundin schon öfter genäht habe, wusste ich, dass sie sich über genähte Kleidung freut und das auch zu schätzen weiß. Also gab es zum gewünschten Duplo-Set dann noch ein Geburtstagsshirt dazu – sowas muss ja einfach sein, finde ich! 😉

Ich habe mich für den Schlawiner von Fred von SOHO entschieden. Ich mag die Schnitte von Fred von SOHO alle total gerne, die Anleitungen sind super angenehm zu lesen, die Schnitte fallen eher groß aus und hatten bislang immer eine schöne Passform. Eigentlich sieht der Schnitt Sweatshirtstoff vor, aber das Shirt sollte ja jetzt getragen werden können und so besonders kalt ist es nun meistens ja nicht mehr – demnach nahm ich dann einfach Jersey, das klappt genauso gut!

Aus dem gewählten Stoff(-Rest) war bereits das Geburtstagsshirt unserer Kleinen vor knapp einem Jahr zu ihrem ersten Geburtstag – da fand ich es voll schön, noch ein zweites Geburtstagsshirt daraus zu zaubern, diesmal eben für die Kleine meiner Freundin. Damit es nicht so langweilig ist, habe ich die Ärmel farbig abgesetzt. Und natürlich kam vorne eine Applikation drauf – das macht das ganze ja überhaupt erst zum Geburtstagsshirt! 😉 Die Zahl ist aus dem Freebie ZAHLtag von Farbenmix, allerdings habe ich die 2 quasi vereinfacht (unten an der Basislinie den „Haken“ nach oben weggelassen) und etwas „dicker“ zugeschnitten.

Die „2“ brachte ich dann mit Vliesofix auf und zum Absteppen legte ich Stickvlies unter – ich habe ja aus meinen Fehlern letztes Jahr durchaus was gelernt. 😉 Noch dazu benutzte ich lediglich einen einfachen Geradstich und keinen Zickzackstich zum aufnähen. Jersey franst ja nicht aus und mir gruselte vor der Vorstellung, um all die vielen Ecken der 2 herumzunähen ohne dass es an einer Ecke knubbelig werden dürfte… Und so gefällt es mir jetzt total gut!

Insgesamt ist es ein schönes Shirt geworden, was die kleine Maus auch schon getragen hat, wie ich per Foto erzählt bekam. Jippieh! 😉

 

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Nilpferd-Pulli für die Kleine

Ich bin im Nähfieber! Definitiv und auf jeden Fall. Ich kann gar nicht mehr aufhören und habe meist das eine Projekt noch gar nicht ganz fertig, da plane ich schon eifrig das nächste… Und meine Liste mit Dingen, die ich unbedingt noch nähen muss (bzw. die meisten davon einfach nur nähen WILL, nicht muss), wird gar nicht kürzer – denn kaum ist vorne was abgearbeitet, kommt hinten was neues dazu. 😉 Kennt ihr das eigentlich auch?

In diesen Nilpferstoff habe ich mich Hals über Kopf verliebt, als davon ein Reststück bei Michas Stoffecke angeboten wurde. Ohne irgendeine Idee im Kopf, was ich damit machen möchte, MUSSTE ich den unbedingt kaufen. Nun ja, dann lag er hier, und ich hatte keine Ahnung, was ich daraus nähen sollte, ohne dass die Kleine (die nicht unbedingt zu den ganz zarten Elflein gehört) durch das Motiv pummelig aussehen könnte… Was bei Nilpferden ja vielleicht nicht völlig von der Hand zu weisen wäre.

Aber dann stieß ich auf das Schnittmuster Finn(ja) von Hefferlein, was sowohl Langarmshirt als auch Kurzarm und als Tunika geht – und somit durch Rollsäume oder Pullivariante quasi völlig unterschiedliche Kleidungsstücke werden kann. Ich bin total glücklich mit dem Schnittmuster und muss unbedingt noch ganz viele andere Varianten ausprobieren! 😉

Diesmal jedoch entschied ich mich für ein Langarmshirt – warum auch immer konnte ich mir dicke Nilpferde nicht für eine leichte Sommertunika vorstellen… Ich bin da ein bisschen komisch, fürchte ich. Einen exakt gleichfarbigen Uni-Stoff hatte ich natürlich nicht da, aber das minimal dunklere Lila finde ich nun auch nicht störend. Ich hätte die Nähte gerne in leuchtend grün abgesteppt – genau so ein Grün wie in dem Stoff enthalten ist – aber leider hatte ich kein passendes Garn und wollte nicht warten, bis ich mal wieder in einen passenden Laden komme. Hier ist Ort ist leider keiner mit viel Auswahl. Also nahm ich eben rosa, das passt auch.

Dank des tollen, verschmälernden Schnittes, wirken die Nilpferde so nun auch überhaupt nicht mehr dick, oder was meint ihr?!

 

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